Ähnlich wie die private Berufsunfähigkeitsversicherung: die Sportunfähigkeitsversicherung

Profisportler können sich grundsätzlich im Rahmen einer Berufsunfähigkeitsversicherung versichern, da eine mögliche Sportunfähigkeit mit der Berufsunfähigkeit für den Leistungssport gleichzusetzen ist. Dennoch bietet eine besondere Sportunfähigkeitsversicherung weitere Vorteile.

Wodurch ist die spezielle Sportunfähigkeitsversicherung für Berufssportler gekennzeichnet?

Sportler sind in ihrem Lebensunterhalt nach einer Sportunfähigkeit immens bedroht - Finanzlücken sind oft die Folge!Der Versicherungsschutz der Sportunfähigkeitsversicherung tritt ein, sobald ein Arzt die durch Krankheit oder Verletzung eingetretene Sportunfähigkeit attestiert hat. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung, oder hier die Sportunfähigkeitsversicherung, schützt auch, wenn der Profisportler sich die Verletzung außerhalb des Leistungssports zugezogen hat.

Tatsächlich sind Verletzungen während der Sportausübung die häufigste Ursache für eine Sportunfähigkeit, so dass sich die Versicherungsbeiträge – außer nach der vereinbarten Versicherungssumme – nach der ausgeübten Sportart richten.

Im Gegensatz zur klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt die Sportunfähigkeitsversicherung einen Einmalbetrag aus, dessen Höhe maximal fünf Jahreseinkommen beträgt und auf 5,2 Millionen Euro gedeckelt wird. Falls später neuartige Behandlungsmethoden entwickelt werden oder die Verletzung des Sportlers unerklärlicherweise heilt, fordert die Versicherung die einmal ausgezahlte Versicherungssumme nicht zurück.

Ergänzend und gegen einen Prämienaufschlag lässt sich bei der Sportunfähigkeitsversicherung ein Versicherungsschutz bei Unfalltod des Sportlers, sowie die Absicherung durch Tagesgeldzahlungen bei langfristigen Verletzungen, welche nicht zur Sportunfähigkeit führen, vereinbaren.

Warum benötigen Berufssportler eine besondere Absicherung?

Profisportler erzielen ein hohes Jahreseinkommen, welches im Verletzungsfall jedoch deutlich reduziert wird. Sie müssen während ihrer kurzen aktiven Laufbahn eine ausreichende Versorgung für die Zeit nach der Karriere aufbauen, was bei einem abrupten Karriereende nicht möglich ist.

Neben den direkten Einnahmen aus dem Sport, wie dem Festgehalt und Siegprämien, sind auch Nebeneinnahmen aus Werbeverträgen von der Präsenz der Sportler in Medien abhängig und entfallen zu einem großen Teil während einer Verletzungspause oder eines krankheitsbedingten Ausfalls.

Eine Sportunfähigkeitsversicherung bietet Versicherungsschutz für Profisportler im Falle eines Unfalles mit folgender Sportunfähigkeit.Trotz optimaler medizinischer Betreuung sind Leistungssportler einem hohen Verletzungsrisiko ausgesetzt, wobei viele Verletzungen die weitere Ausübung des Sports unmöglich machen. Da die Lohnfortzahlung auf die durch den Verein gezahlten Einkünfte beschränkt und das Verletztengeld auf die Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt ist, empfiehlt sich der Einschluss der Tagesgeldkomponente bei vorübergehendem Ausfall des Profisportlers in die Sportunfähigkeitsversicherung.

Versicherungsschutz ohne abstrakte Verweisung

Die Sportunfähigkeitsversicherung verweist ihre Kunden nicht auf vergleichbare Berufe und definiert die Sportunfähigkeit als die nicht mehr bestehende Möglichkeit, die eigene Sportart weiterhin aktiv auszuüben.

Der Versicherungsschutz der Sportunfähigkeitsversicherung besteht somit auch, wenn der Profisportler als Trainer oder Sportdirektor in seiner ursprünglich ausgeübten Sportart tätig wird.