Berufsunfähigkeitsversicherung – Für wen?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist grundsätzlich für jeden sinnvoll.

Denn ca. ein Viertel aller Angestellten wird noch weit vor dem Rentenalter berufsunfähig. Eine Berufsunfähigkeit entsteht nicht nur durch Unfälle, sondern viel  häufiger durch verschiedene Erkrankungen. Dazu zählen z.B. Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, des Bewegungsapparates oder des Nervensystems. Doch weit häufiger führen psychische Erkrankungen dazu, dass ein Arbeitnehmer seinen Beruf nicht mehr voll ausüben kann.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Risikoschutz für den Fall der Fälle

Eine vollständige Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der Versicherte voraussichtlich für mind. sechs Monate seinen Beruf nicht mehr in der gewohnten Weise ausüben kann. In der Regel wird dies durch ein medizinisches Gutachten festgestellt. Daraufhin kann erst die Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch genommen werden.

Keine Berufsunfähigkeitsversicherung: sozialer Abstieg

Wenn man also vorher nicht privat eine entsprechende Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat, so würde der Gesetzgeber sagen, dass man eben in einem anderen Beruf arbeiten solle. Die Rente würde sowieso extrem niedrig ausfallen, sodass man seinen bisherigen Lebensstandard ohne eine Berufsunfähigkeitsversicherung überhaupt nicht mehr halten könnte. Das bedeutet konkret: Die Wohnung wird zu teuer, das Auto wird zu teuer und Urlaub ist erst recht nicht mehr drin. Deshalb ist es so immens wichtig, privat eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Denn man kann bestimmte Unfälle zwar vermeiden, jedoch weiß man bei psychischen Erkrankungen nie, wann es einen treffen könnte – vor allem, weil der Krankheitsverlauf nicht selten sehr schleichend und tückisch ist.