Beiträge zur privaten Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Beiträge zur privaten Berufsunfähigkeitsversicherung sind sehr unterschiedlich. Die Berufsunfähigkeitsversicherungen unterscheiden nämlich vier Berufsgruppen (Risikogruppen), die alle unterschiedlich nach ihrem Risiko, berufsunfähig zu werden, differenziert werden.

Hierbei geht man von statistischen Werten über die Wahrscheinlichkeit, dass jemand von einem bestimmten Beruf berufsunfähig wird, aus. Hier zeigt das System also eine gewisse Ähnlichkeit zur Tarifeinstufung der privaten Krankenversicherungen auf.

Berufe mit unterschiedlichen Risikogruppen

Berufe mit einem hohen Berufsunfähigkeitsrisiko zahlen also einen höheren Monatsbeitrag für ihre Berufsunfähigkeitsversicherung als ein Büroangestellter. Als Richtlinie gilt, dass Akademiker und sonstige geistige Berufe auf der geringsten Risikostufe stehen.

männliche Hände blättern 50-Euro-Scheine auf einen Tisch.Hingegen werden Berufe, die schwere körperliche Arbeit oder eine erhöhte Unfallgefahr mit sich bringen, wie z.B. Dachdecker, Malermeister oder Bauarbeiter, auf der höchsten Risikostufe der Berufsunfähigkeitsversicherungen platziert.

Die Berufe mit einem niedrigeren Berufsunfähigkeitsrisiko zahlen somit auch viel niedrigere Beiträge für ihre Berufsunfähigkeitsversicherung als Berufe mit einem höheren Risiko.

Berufsunfähigkeitsversicherung so früh wie möglich abschließen

Außerdem sind auch das Eintrittsalter und eventuelle Vorerkrankungen von großer Bedeutung für die Berechnung der Beiträge der einzelnen Berufe in die private Berufsunfähigkeitsversicherung. Deshalb ist es immer ratsam, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, solange man noch jung und gesund ist.

Schließlich ist auch die gewählte Summe der später monatlich ausgezahlten Berufsunfähigkeitsversicherungs-Rente ausschlaggebend.

Wie Sie sehen, ist die Beitragsberechnung der Berufsunfähigkeitsversicherung sehr individuell, da die Beiträge durch Ihre persönliche körperliche Konstitution und Ihren Beruf bestimmt werden.